Freitag, 21. Januar 2011

Gedanken kopieren

Gedanken kopieren

Dein Mind überdeckt mit seinem laufenden Geschnattere und Vollradioprogramm die tieferen Sehichten deines Wesens. Stille im Verstand kann zu außergewöhnlichen Zuständen und Einsichten führen, weshalb ein Teil der Techniken in diesem Buch sich mit entsprechenden Meditationen befassen, wie du den Geist zur Ruhe bringst. Ich habe dafür die etwas effektiveren und kraftvolleren, aber auch selteneren Meditationstechniken ausgewählt.

Resultate: No-Mind (ruhiger Geist), Stille, Entspannung, Erkenntnisse, Herankommen an immer tiefere Schichten oder Ketten des Denkens, Gefühl von mehr Kontrolle über deinen Verstand.

Aktion: Sitze oder liege und schließe die Augen. Kopiere lediglich jeden Gedanken, der auftaucht. Das ist alles. Erstelle eine Kopie. Denke dasselbe absichtlich noch mal. Das, was unbewusst oder automatisch auftaucht, kreierst du absichtlich und willentlich noch einmal.

Beispiel:

" ... ich muss noch Futter für meine Katze besorgen ... ich muss noch Futter für meine Katze besorgen die Trikots vom FC Bayern ... die Trikots von FC Bayern ... seltsame Übung seltsame Übung ... aus meiner Kindheit? .. ,aus meiner Kindheit? ... Was?... Was? ... Habe ich noch Gedanken? .. Habe ich noch Gedanken? .. Das war ein Gedanke .. ,Das war ein Gedanke ... Woher kornmen die?" Woher kommen die? .. Den habe ich erschaffen ... Den habe ich erschaffen ... Achja Achja ... Hm ... Hm ... Bin gespannt, was passiert... Bin gespannt, was passiert... ich habe keine Lust mehr .. .ich habe keine Lust mehr ... Das ist lustig ... Das ist lustig mein Finanzplan ist fertig ... mein Finanzplan ist fertig... ich sollte weniger rauchen...ich sollte weniger rauchen ... "

Achte darauf, dass du keine Gedanken absichtlich platzierst, um sie zu kopieren. Du kopierst das, was automatisch und von alleine auftaucht. Und wenn nichts auftaucht, dann warte, bis etwas auftaucht, oder kopiere dcn Gedanken, dass nichts auftaucht, sollte er auftauchen.

Ein Gedanke kann in welcher Dimension und in welchem Format auch immer auftauchen: als Satz, als Bild, als vager Eindruck, als verschwommener Nebel, als Vorstellung, als Reaktion auf eine Empfindung, als Bewegung im Geist. Das einzige, was du machst, ist, dasselbe nochmal ablaufen zu lassen. Wenn du dir Sorgen darüber machst, ob du auch wirklich alle Gedanken aufschnappst, um sie zu kopieren, dann kopiere GENAU DIESEN Gedanken ("Schnappe ich auch wirklich alle Gedanken auf?") Kopiere immer genau das, dessen du dir gerade bewusst bist. Falls du dich dabei erwischst, Gedanken zu bewerten, dann kopiere die Bewertung. Bewertungen sind auch Gedanken, und zwar Gedanken über Gedanken, Z.B. "Ach, Scheiß Gedanke". "Ach Scheiß Gedanke",

Diese Übung kannst du so lange machen, wie du möchtest, Ich mache sie manchmal als zehnminütige Meditation.

Kleiner Hinweis am Rande:

Wenn es etwas gibt, das automatisch oder unbewusst geschieht, gewinnst du Kontrolle darüber, indem du es bewusst und absichtlich machst.

Ich möchte hier noch anmerken, dass jede der bisher beschriebenen Übungen für sich wesentlich mehr Einsatzzwecke lind Resultate haben kann als hier beschrieben. Es spricht nichts dagegen, die eine oder andere Übung tiefer zu erforschen oder ausgiebiger zu praktizieren, Wer weiß, wohin sie führt? Je öfter etwas wiederholt wird, desto mehr führt es zu dem was es ist. Verstehst du? Ich behaupte, dass jemand, der diese Übung beispielsweise zehn Jahre lang ausüben würde, den Zustand erlangen würde, der traditionell als "Erleuchtung" bekannt ist. Ich erwarte jedoch nicht von dir, diese Übung so intensiv zu betreiben. Ich füge gewisse Techniken hier nur ein, weil ich von ihrer Fähigkeit überzeugt bin, ein "High"-Gefühl erzeugen zu können.

1 Kommentar:

  1. Die Übung finde ich sehr interessant, im Hier und Jetzt ist für mich die Verbindung zu meiner Mitte und zum Immer und Ewig ;-) - auf der irdischen, sprich zeitlich begrenzten Seite, vertrete ich die Meinung, dass alles was ich denke Energie ist, Energie, die mein künftiges Leben bestimmt. Wenn ich also Dinge denke und dann kopiere, die sich in meinem Leben eher destruktiv sind, dann wird dies wohl eher die destruktive Wirkung der Gedanken verstärken. Was so nicht in meinem Sinn ist. Oder verstehe ich hier etwas falsch?

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